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Ich werde ziemlich viel über euch wissen wollen. Welche Emojis schickt ihr euch am häufigsten? Was findet ihr am anderen heimlich lustig? Und was bestellt der andere eigentlich immer?
Da ist es nur fair, wenn ihr auch ein bisschen was über mich erfahrt.
Ich bin halbe Tirolerin und halbe Schottin – eine Mischung, die sich bei mir unter anderem in einer Liste mit alten Tiroler Dialektwörtern im Handy und einer völlig unironischen Begeisterung für die Royals zeigt.
Letzteres habe ich vermutlich meiner schottischen Granny zu verdanken. Bei ihr stand ein Teller mit dem Foto der Queen im Wohnzimmer. Sie fand außerdem, dass es cozy sein muss, wenn man nach Hause kommt. Das habe ich eindeutig übernommen. Genauso wie meine Liebe zu alten schottischen Pubs mit Teppichboden, niedrigen Decken und Holzmöbeln, denen man ansieht, dass sie schon einiges erlebt haben.
Sobald es Sommer wird, bekomme ich dafür Sehnsucht nach Griechenland. Nach dem Meer, der Sprache – die ich seit vier Jahren ziemlich hartnäckig lerne – und nach langen Abenden, an denen irgendwann niemand mehr weiß, wie spät es eigentlich ist.
Und ich habe ein ziemlich großes Faible für schöne Dinge und besondere Details. Ich liebe Flohmärkte, Vintage-Stücke, großartige Röcke, besondere Handtaschen und Broschen. Leder und Kaschmir zusammen? Sofort.
Vielleicht kommt das auch daher, dass ich ursprünglich Schneiderin gelernt habe. Ganz losgelassen hat mich das nie: Ich sticke, arbeite mit Leder und mache Dinge lieber selbst, wenn ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon habe, wie sie aussehen sollen.
Am glücklichsten bin ich, wenn um mich herum ein bisschen was los ist – Menschen, Geschichten, gutes Essen, schöne Dinge und immer irgendein Plan, auf den ich mich freuen kann.
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